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Tipp vom Doc

Überflüssig bis gefährlich: Lauflernhilfen

Heute wird es mal wieder Zeit, einen alten Zopf abzuschneiden, der noch viel zu häufig geflochten wird: Es geht darum, dass viele Kinder angeblich durch Lauflernhilfen wie „Gehfrei" oder „Babywalker" schneller laufen lernen.

Aus Kinderarztsicht muss man ganz klar sagen: Diese Dinge haben bei Kindern nichts zu suchen. Erstens haben sie keinen Einfluss auf eine schnellere motorische Entwicklung. Zweitens erhöhen sie extrem das Unfallrisiko fürs Kind, das durch diese Hilfen schneller an Gefahrenstellen wie beispielsweise Treppen oder Tische kommen kann.

Experten sind sich außerdem sicher, dass diese Unterstützapparate eher eine gute motorische Entwicklung verhindern, als dass sie diese fördern.

Zusammenfassend ist zu sagen: Liebe Eltern, kein Babywalker, kein Gehfrei, keine Lauflernhilfe! Dieses Geld können Sie sich sparen. Machen Sie sich damit lieber einen schönen Abend mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin.

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Bettnässen

Beim Thema Bettnässen sind Eltern häufig davon überrascht, ab welchem Zeitpunkt man erst davon spricht. Die gute Nachricht gleich vorweg, sollte es beim Kind länger dauern: Häufig braucht es nur Geduld bis sich das Thema von selbst erledigt.

Pfeiffersches Drüsenfieber

Heute mal wieder ein echter Klassiker der Kinderheilkunde: das Pfeiffersche Drüsenfieber. Eine Krankheit ohne Gegenmittel. Aber keine Angst - wir kriegen Ihr Kind trotzdem wieder in die Spur.

Blutvergiftung

Heute ein Thema aus der Kategorie: Mythen der Medizin. Umgangssprachlich wird ein roter Strich am Arm oder am Bein oft als Blutvergiftung bezeichnet. Ebenso oft werden uns Kinder vorgestellt, bei denen die Eltern voller Angst und Sorge sind und sofort Antibiotika brauchen, weil das Kind eben eine Blutvergiftung habe. Hier muss man ein wenig Aufklärung leisten.