Überflüssig bis gefährlich: Lauflernhilfen
Heute wird es mal wieder Zeit, einen alten Zopf abzuschneiden, der noch viel zu häufig geflochten wird: Es geht darum, dass viele Kinder angeblich durch Lauflernhilfen wie „Gehfrei" oder „Babywalker" schneller laufen lernen.
Aus Kinderarztsicht muss man ganz klar sagen: Diese Dinge haben bei Kindern nichts zu suchen. Erstens haben sie keinen Einfluss auf eine schnellere motorische Entwicklung. Zweitens erhöhen sie extrem das Unfallrisiko fürs Kind, das durch diese Hilfen schneller an Gefahrenstellen wie beispielsweise Treppen oder Tische kommen kann.
Experten sind sich außerdem sicher, dass diese Unterstützapparate eher eine gute motorische Entwicklung verhindern, als dass sie diese fördern.
Zusammenfassend ist zu sagen: Liebe Eltern, kein Babywalker, kein Gehfrei, keine Lauflernhilfe! Dieses Geld können Sie sich sparen. Machen Sie sich damit lieber einen schönen Abend mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin.
Weitere interessante Tipps
Gewaltprävention durch Erziehung
Am 25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Und ganz egal, in welche Quelle oder welche Statistik man schaut: Die Zahlen sind einfach erschütternd.
RSV
Heute geht's um ein Thema, das gerade in aller Munde ist - und nicht nur in puncto Aussprache eine Herausforderung darstellt: Die Rede ist vom „respiratory syncytial virus", oder kurz RS-Virus, das Kinderpraxen und -kliniken in diesem Jahr besonders beschäftigt.
Schlafen II
Das Thema Schlafen ist sehr komplex, deshalb werden wir uns dem Ganzen öfters einmal widmen. Heute also Teil zwei. Und dabei wollen wir mit einem Mythos aufräumen.