Wo guter Rat nicht teuer ist (sondern kostenlos)
Schon gewusst? Der Doc ist nicht nur großer Fan des VfB Stuttgart, sondern auch der Beratungsstelle für Familien und Jugendliche. Mit dieser Einrichtung in Schorndorf arbeitet unsere Praxis seit 16 Jahren sehr gut zusammen und darum möchte der Doc sie heute vorstellen und Ihnen, liebe Eltern, mitgeben, welche wertvolle Arbeit dort geleistet wird.
Wer kann sich an die Beratungsstelle wenden? Im Prinzip alle Eltern, alle Jugendlichen - und Jugendliche auch durchaus allein. Und dann wird in Gesprächen geschaut, wo es gerade klemmt im Leben, welche Fragen und Themen zurzeit anstehen. Insbesondere für Jugendliche gibt es auch immer wieder Gruppenangebote.
Wichtig zu wissen ist einfach: Dort arbeiten absolut hochgradig gut ausgebildete Menschen. Sozialpädagogen, Psychologen, fast alle mit Zusatzausbildung Systemische Familientherapie u. s. w. Jedenfalls richtig gute, kompetente Ansprechpartner für Themen wie: Verhaltensauffälligkeiten, Schulschwierigkeiten, Stress in der Familie, in der Partnerschaft.
Ganz hervorragende Arbeit wird auch geleistet, wenn es wirklich zur Trennung der Eltern kommt, dann können sowohl Eltern als auch Kinder in der Trennungsphase begleitet werden.
Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Angebote und im Merkblatt verweisen wir auch auf die Webseite und den Flyer der Einrichtung. Das dürfen Sie sich alle gern mal anschauen.
Manchmal zeigt man auch wirklich Größe, wenn man eher früher als später mal so ein Beratungsangebot annimmt und nicht wartet, bis sozusagen das Kind oder die Familie in den Brunnen gefallen ist.
Natürlich sind auch wir Kinderärztinnen und -ärzte Ansprechpartner für solche Themen, aber Sie sollen wissen, dass es im Prinzip in jedem Landkreis diese Stellen gibt, bei uns im Rems-Murr-Kreis in Waiblingen, Backnang und Schorndorf. Von der Schorndorfer Stelle können wir, wie gesagt, nur Gutes berichten - darum hier die Empfehlung.
Mehr Infos:
Weitere interessante Tipps
Schulreife
Wann soll mein Kind eingeschult werden? Diese Frage treibt alljährlich viele Eltern um. Vor allem dann, wenn ihre Kinder so Geburtstag haben, dass sie sogenannte „Kann"-Kinder sind, also der Geburtstag nach dem Stichtag für die Einschulung liegt. Die Lösung ist komplex, aber es gibt Fingerzeige, die die Entscheidung erleichtern.
Suchtkranke Eltern
Wenn eine Mutter oder ein Vater an einem Suchtproblem leiden, ist das nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Kinder eine Belastung. Zudem ist die Gefahr groß, dass die Kinder später selbst an einem Suchtproblem leiden werden. Zum Umgang mit dieser Thematik gibt es ein Modellprojekt in Baden-Württemberg: „SALTO".
Psychisches Problem?
Heute gibt es das geballte Wissen zweier Experten: Der Doc hat sich mit Frank Köhnlein, Autor sowie Kinder- und Jugendpsychiater aus Basel, über das Verhalten von Kindern und insbesondere Jugendlichen unterhalten - und darüber, ab wann man sich als Elternteil Sorgen machen muss. Die wichtigsten Ergebnisse.