Die U9-Vorsorge - geht's gut voran?
In unserer Reihe zu den U-Untersuchungen geht es mit der U9 weiter - die fast so etwas wie eine Wiederholung der U8 ist.
Bei der U9 sind die Kinder fünf Jahre alt und wie immer gehören Wiegen und Messen zur Untersuchung dazu. Außerdem messen wir den Blutdruck, untersuchen den Urin und checken den Impfpass. Natürlich gibt es wie immer auch Zeit, um Fragen durchzusprechen, die sich den Eltern seit der letzten Untersuchung gestellt haben.
Alles in allem ist die U9 aber nicht groß anders als die U8, es werden die gleichen Aspekte untersucht, nämlich Motorik, Feinmotorik, Sprache. Und die Entwicklungsunterschiede, die wir im Vergleich zur U8 sehen möchten, sind in manchen Bereichen relativ gering.
Zwei Beispiele: Ein Kind sollte bei der U9 dann schon auf einem Bein hüpfen können, mindestens drei bis fünf Hüpfer pro Bein sollen klappen. Auch bei der Sprache sollte es einen kleinen „Schnackler" gegeben haben. Wenn das Kind z. B. nach wie vor „Dinderdarden" und „Sule" sagt, könnte man mal über eine logopädische Übungsbehandlung nachdenken.
Ein häufiges Thema bei U9 ist für Eltern noch die Frage nach der Einschulung: Wann ist das Kind so weit? Dazu gibt es einen separaten Tipp mit Video.
Weitere interessante Tipps
Fetale Alkoholspektrumstörung
Ein ernstes und belastendes Thema: fetale Alkoholspektrumstörungen, also Störungen, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft beim Fötus verursacht werden.
Haarprobleme
Jede und jeder möchte gern die Haare schön haben. Und das Thema ist bei Weitem nicht nur eines für den Friseursalon - sondern eben auch für die Kinderarztpraxis. Es gibt diverse Haarprobleme bei Kindern und Jugendlichen. Ein Schnelldurchlauf:
Ringelröteln
Immer wieder gibt es Phasen, in denen Ringelröteln-Infektionen zunehmen. Für die betroffenen Kinder ist das in den allermeisten Fällen kein großes Thema - und trotzdem kann die Krankheit problematisch sein.