Die US-Vorsorge: Der Halbjahres-Check
Vorsorgeuntersuchungen sind ein wichtiges Thema für Eltern. Wenn es an die U5 geht, ist das Kind ein halbes Jahr alt und sie kennen einige zentrale Bestandteile dieser Termine bereits.
Los geht's wie immer mit dem Bestimmen von Körpergröße, Gewicht und Kopfumfang, weil diese Wachstumswerte im Babyalter einfach von ganz großer Bedeutung sind. Dann wird gefragt, ob es Besonderheiten im Alltag gibt, wie das Kind schläft, wie gestresst oder belastet die Eltern sind - wenn es nötig erscheint, verweisen wir immer gerne auf Hilfsangebote (Frühe Hilfen, Wellcome).
Ein weiterer Punkt auf der Agenda ist das Thema Ernährung. Die allermeisten werden bei der U5 schon mit Beikost angefangen haben. Wenn nicht, sollte man spätestens nach Vollenden des sechsten Monats damit loslegen.
Ein wesentlicher Teil der U5 ist dann die körperliche Untersuchung des Kindes. Dazu gehört Abhören, Bauch abtasten und schauen, was sie motorisch draufhaben. Mit sechs Monaten sollten Kinder sich richtig schön frei auf den Händen abstützen können und den Kopf gut im Raum bewegen können.
Viele denken, dass die Kleinen sich unbedingt hin- und herdrehen müssen - das müssen sie aber nicht. Man schaut zwar schon, wie die Motorik in Richtung Drehen ist, aber mit sechs Monaten ist Drehen kein Entwicklungsmeilenstein, den ein Kind unbedingt bewältigt haben muss.
Was es dagegen schon können sollte, ist, Sachen von der einen in die andere Hand zu nehmen und beim Greifen die Körpermitte zu überschreiten. Das ist ein wichtiger Entwicklungsschritt, den das Kind in dem Alter gelernt haben sollte.
Abschließend gibt's wie immer Raum für Fragen und um zu besprechen, wie es mit Impfungen und Vorsorgen weitergeht.
Weitere interessante Tipps
Trösten
Wut, Trauer, Schmerz, Verzweiflung - Momente, in denen Kinder Trost benötigen, gibt es zahlreich. Und da das Ganze nicht so banal ist, wie man im ersten Moment denkt, hier die wichtigsten Tipps zum Thema Trost spenden.
Storchenbiss
Keine Krankheit, sondern ein interessantes Phänomen, das bei Babys auftritt und bei jungen Eltern manchmal Irritationen auslöst: der sogenannte Storchenbiss.
Hand im Mund
Wenn das Baby die Hand in den Mund nimmt, gibt es bei Eltern fast immer den einen Reflex: Da kommt bestimmt ein Zahn. Wenn ich von der Hand in den Mund leben wollte (natürlich nicht im ursprünglich gemeinten Sinne), dann hätte ich schon längst meine geniale Idee verwirklicht - und das sogenannte Dentiometer für die U4-Untersuchung erfunden.