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Συμβουλή από τον γιατρό

Warzen - harmlose Plagegeister

Είναι μικρά, αηδιαστικά, ενοχλητικά - αλλά ιατρικά εντελώς ακίνδυνα: κονδυλώματα, ή πιο συγκεκριμένα πελματιαία κονδυλώματα.

Grundsätzlich muss man erst mal festhalten: Warzen sind eine Virusinfektion. Die Viren schlüpfen unter die Haut und bilden dann zu ihrem eigenen Schutz eine dicke Hornschicht. Und das ist dann auch schon das Hauptproblem: Diese Hornschicht schützt die Warze vor den meisten Behandlungsmitteln, weil diese dann nur in die Hornschicht vordringen und nicht dorthin, wo man die Warze eigentlich behandeln möchte.

Wichtig ist generell: Man muss Warzen nicht behandeln. Sie verschwinden früher oder später von allein. Das Problem ist: Man weiß nicht, wann später ist - es können drei Wochen sein, drei Monate oder auch drei Jahre.

Solange die Warzen nicht dramatisch stören, weil sie z. B. beim Laufen Schmerzen bereiten oder einfach sehr unschön aussehen, muss man im Grunde gar nichts machen. Wenn man sie unbedingt behandeln möchte, dann machen wir das in der Praxis so, dass wir ein Pflaster mit Salicylsäure draufgeben, wodurch die Hornschicht aufgeweicht wird. Dann wird diese Schicht abgekratzt, denn nur so macht es dann eben Sinn, die Warze zu behandeln, weil man nur so wirklich rankommt. Was man dann tun kann, ist, die Warze vereisen oder mit einer Tinktur behandeln.

Ein sehr gutes naturheilkundliches Mittel ist Schöllkraut. Das wächst in der Nähe von Bächen und Flüssen und wenn man ihren Stängel aufbricht, kommt so ein richtig orangener Saft raus - dieser ist oft ein sehr gutes Warzenmittel.

Was Eltern auch immer gern wissen wollen, ist, warum das Kind Warzen bekommt oder wie man dies verhindern kann. Da verweise ich gern auf meine ehemaligen Allgäuer Kollegen. Die haben zum einen immer gesagt, dass ein Kind Warzen kriegt, „weil's halt so isch. Da kenn mer nix machen." Und zum anderen ist ihre Lieblings-„Behandlungsmethode" das Wegbeten von Warzen. Das zeigt vielleicht ganz gut, wie groß die medizinische Bedeutung des Themas eigentlich ist.

Also, nicht verzweifeln. In der Regel einfach zuwarten und ansonsten Rücksprache halten mit dem Kinderarzt oder der Kinderärztin.

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